
Über uns

„Bereits seit vielen Jahren sehe ich uns wachsenden Herausforderungen gegenüber stehen. Diese betrachte ich zunehmend mit Sorge, weswegen ich mich entschieden habe selbst aktiv zu werden.”
- Nina
Über mich - die Verantwortliche hinter Antiismus
Ich bin die Nina, politisch links, pansexuell, vegan, antifaschistisch, allgemein interessiert, bunt und garantiert super nervig.
Ich bin immer noch auf dem Weg und der Suche nach einer fairen Art zu leben und mache dabei Fehler.
Was ich dabei garantiert nicht bin: Der Zeigerfinger erhebende Moralapostel.
Ich möchte Menschen ansprechen, welche Interesse und Kapazitäten für sozialkritische Themen haben.
Ich möchte Informationen an die Hand geben und Geschehnisse einordnen.
Ich wünsche mir mehr Aufmerksamkeit und Aufklärung zu den Themen Diskriminierung und Menschenrechte.
Ich wünsche mir, dass wir als Gesellschaft diese Themen hinter uns lassen können und die kleinen Unterschiede an Wichtigkeit verlieren.
Ich hoffe hier viele Menschen zu erreichen und eine starke Community aufzubauen.
Ich hoffe dabei meine Sicht auf diese wichtigen Themen gut verständlich näher zu bringen.
Ich werde versuchen, stets sachlich korrekt meine Meinung zu formulieren.
Aber vor allem werde ich Stellung beziehen und klare Kante gegen Diskriminierung und Menschenrechtsverletzungen zeigen
Eure Antiistin Nina
„Nichts zu sagen bedeutet, es geschehen zu lassen.“
– Martin
Warum ich mich einmische - die nötige Unterstützung
Ich bin der Martin und durfte eine unbeschwerte Kindheit erleben, erfuhr viel Liebe und Fürsorge und es mangelte mir an nichts. Ich machte eine Lehre, arbeitete, feierte, wohnte, fuhr, aß und trank und nahm mein Leben und alles was ich mir gönnte als selbstverständlich hin. Erst als ich älter wurde, aber vor allem durch die Begegnung mit Nina änderte sich das. Bis dahin nahm ich in Diskussionen um politische und gesellschaftliche Themen oft eine neutrale Position ein - ich wollte ja ein toleranter Mensch sein. Auch Ansichten, welche im Gegensatz zu meinen ethischen Ansprüchen stehen, tolerierte ich insofern, als dass ich nichts dazu sagte, sondern immer dachte: "Naja hat halt jeder so seine eigene Meinung".
Doch bei bestimmten Themen wie Sexismus, Rassismus, Ableismus und anderen diskriminierenden Ismen nichts zu sagen und neutral zu sein, ist im Grunde nicht viel anders, als selbst menschenverachtende Überzeugungen in die Welt zu tragen. Wenn nämlich Menschen diskriminiert werden aufgrund deren Geschlechts, der Religion, Herkunft, äußerlicher Merkmale oder anderen ungefährlichen Dingen und man sich der Stimmabgabe enthält, setzt man ein klares Statement: Es ist akzeptabel!
Wenn Menschen angefeindet, vertrieben, angegriffen, getötet oder sterben gelassen werden, während sich andere dem radikal entgegenstellen, weil Menschenrechte und das Grundgesetz allen Menschen zustehen und man selbst eine neutrale Position einnimmt, dann bedeutet es, dass man es akzeptabel findet, wenn Menschenrechte verletzt werden.
Menschenrechtsverletzungen jeglicher Art waren für mich nie akzeptabel, doch es dauerte lang zu erkennen, dass ich durch mein neutrales, tolerantes und nicht zuletzt konsumreiches Verhalten indirekt viele Dinge akzeptiere und geschehen lasse, die im krassen Widerspruch zu meinem Verständnis von Ethik und Moral stehen. Seit ich das erkannt habe, steht für mich fest: Ich stelle mich rechtem Gedankengut entgegen. Ich beziehe Position und spreche mich entschieden gegen Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Homophobie, Faschismus und anderen menschenverachtenden Ideologien und Verhaltensweisen aus. Und deshalb mische ich mich ein.
Neben dem Einsatz gegen Diskriminierung, möchte ich diese Plattform mit nützlichen Ratschlägen füllen und zeigen, wie mit wenig Aufwand aktiv gegen Menschenrechtsverletzungen aber auch Umweltzerstörung vorgegangen werden kann. Der Konsum von Lebensmitteln und Gütern und die Inanspruchnahme von Dienstleistungen, eben alles wofür wir Geld bezahlen, sind neben politischen Entscheidungen die größten Hebel, die wir in Bewegung setzen können, um gegen Menschenrechtsverletzungen und unnötige Umweltzerstörung vorzugehen. Das Wunderbare daran ist, dass jeder einzelne von uns diese Hebel in den Händen hält und wir mittels Werkzeugen wie Präsenz, Boykott, Stimmabgabe und letztlich unser alltägliches Handeln die Weichen stellen und eine sozialere, fairere Richtung anstreben können. Also - packen wir’s an!
Euer Antiist Martin